Kein Lebensprozess kann ohne Enzyme stattfinden. Enzyme sind Lebenselixier und Medizin zugleich. Sie helfen bei Verdauungsproblemen, Gelenkschmerzen (z. B. Rheuma), Entzündungen, Sportverletzungen, Immunschwäche, erhöhtem Infekt-Risiko, Entzündungen der Atemwege, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, Venenbeschwerden und vielem mehr. Enzyme sind allgegenwärtig, obwohl wir sie nie zu Gesicht bekommen. Dabei ermöglichen sie uns erst das Leben.

Enzyme – kleine Helfer mit großer Wirkung.

Es ist schon faszinierend, dass wir ohne Enzyme weder wachsen, atmen, verdauen oder uns bewegen können. Kein Herzschlag, kein Lachen, keine Wahrnehmung ohne Enzyme!

Die Enzyme, die den meisten bekannt sein dürften, sind die Verdauungsenzyme. Sie werden von den verschiedenen Verdauungsdrüsen produziert. Die wenigstens Verdauungsenzyme verbraucht man bei rohen und nicht hitzebehandelten Nahrungsmitteln, weil wir dann die für die Verdauung notwendigen Enzyme über die Nahrung aufnehmen. Die zweite Enzymgruppe sind die in der Nahrung enthaltenen Nahrungsenzyme. Diese sind in der Lage, die Aufgabe der Verdauungsenzyme zu übernehmen. Die dritte Gruppe sind die Stoffwechselenzyme. Diese werden ständig in jeder lebenden Zelle gebildet.

Wie wir Enzymmangel und damit Krankheiten vorbeugen können.

Das Problem bei unseren körpereigenen Enzymen ist, dass wir mit zunehmendem Alter die Fähigkeit verlieren, sie ausreichend herzustellen. Ein dreißigjähriger Mensch beispielsweise produziert schon 13 % weniger an Verdauungsenzymen als ein Mensch von 20 Jahren. Mit jeder weiteren Lebensdekade geht die Enzymproduktion um mindestens weitere 10% zurück.

Mit 50 Jahren stellt unser Körper nur noch ca. die Hälfte der Enzyme zur Verfügung, die ein junger Mensch produziert. Dies ist ein Grund, warum wir in späteren Jahren z. B. oft Verdauungsprobleme haben. Der sinkende Enzymspiegel macht sich natürlich auch beim Stoffwechsel bemerkbar. Die fehlenden Enzyme können sich dann auch negativ auf unsere Selbstheilungskräfte auswirken.

Enzyme sind hochkomplexe Eiweißstoffe. Die Fülle der enzymabhängigen Prozesse ist kaum vorstellbar. So können sie in den Stoffwechsel jeder Körperzelle eingreifen und so z.B. das Abklingen einer entzündlichen Schwellung beschleunigen.

Daher ist die zusätzliche Enzymzufuhr, am besten in Form von pflanzlichen und pflanzlichen basierenden Enzymen, äußerst sinnvoll. Eine Ergänzung ist in der Regel vor allem bei folgenden gesundheitlichen Störungen hilfreich:

  • Bei Verletzungen und Entzündungen
  • Zur Schmerzlinderung z.B. beim Wirbelsäulensyndrom
  • Bei Erkrankung der Gelenke und bei Bewegungseinschränkungen
  • Bei Muskelschmerzen und rheumatischen Erkrankungen
  • Bei offenen und schlecht heilenden Wunden
  • Bei Knochenbrüchen
  • Bei operativen Eingriffen, beispielsweise bei einer Zahnextraktion
  • Bei Gefäßerkrankungen, Venenproblemen und Krampfadern
  • Bei Atemwegserkrankungen und -infekten
  • Zur Vorbeugung z.B. auch eines Muskelkaters
  • Bei Störungen des Abwehrsystems
  • Bei chronischen Harnweginfektionen
  • Bei Autoimmunerkrankungen, wie Heuschnupfen, aber auch Rheumatoider Arthritis
  • In der Krebstherapie zur Stärkung des Immunsystems und zur Linderung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie

Waren bis vor einigen Jahren für den therapeutischen Bereich meist nur Enzyme tierischen Ursprungs erhältlich, sind nun endlich auch pflanzlich basierende Enzymmischungen auf dem Markt. Im täglichen Einsatz zeichnet sich die bessere Verträglichkeit der pflanzlichen Enzyme deutlich ab. Sie werden sowohl im orthomolekularen als auch im medizinischen Bereich mit sehr großem Erfolg eingesetzt.

Enzymprodukte werden mit verschiedenen Zusammensetzungen und Stärken angeboten. Beim Kauf solltest Du dies berücksichtigen und die angebotenen Produkte entsprechend miteinander vergleichen.

 

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