Wertvolle Mitgift und Kaisergeschenk in Asien

Der Shiitake (lat.: Lentinula edodes, chin.: Hua Gu; Xiang Gu, japan.: Pasania Pilz ) ist vor allem in Asien ein äußerst beliebter Speisepilz, der in keiner Küche fehlt und regelmäßig verzehrt wird. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Erkrankungen wie etwas Krebs oder Arteriosklerose in Japan weit weniger vorkommen als in unseren Breitengraden.

Er gilt als äußerst beliebter Speisepilz. Sein Name Shiitake stammt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „Am Baum wachsender Pilz“. Shiitake-Pilze wachsen auf Laubbäumen wie dem Pasania-Baum in Japan, der einer Eiche ähnelt. Der Pilz gedeiht aber auch an anderen Laubbäumen wie Buchen, Ahorn und Kastanien. Shiitake wird in Japan noch in zwei Hauptkategorien unterteilt: den dünnfleischigen „koshin“ und den dickfleischigen „donko“.

Shiitake-Pilze werden seit über 3.000 Jahren in Asien kultiviert und als besonders wertvolle Mitgift gesehen. Hohen Herrschern wie Kaisern und Königen wurden Shiitake-Pilze als Geschenk dargebracht. Heute gilt er noch immer als Delikatesse und wird als kulinarische Köstlichkeit und erlesenes Gewürz gehandelt. Außerdem hat der Vitalpilz den Ruf eines wahren „Kraftpaketes“.

Shiitake-Pilze sind durch ihre positiven Inhaltsstoffe in Bezug auf den Nährstoffhaushalt besonders beliebt. Sie enthalten Mineralien wie Phosphor, Eisen, Kalzium und Zink, wichtige Vitamine sowie sieben der acht für den Mensch wichtigen Aminosäuren. Gute, nicht-tierische Eiweiße, kaum Fett und nur wenige Kalorien machen den Shiitake als Speisepilz zu einem wichtigen Nährstofflieferanten für Vegetarier und bei Diäten. Erwähnenswert unter den Inhaltsstoffen dieses Vitalpilzes sind zudem Beta Glucan, Lentinan und Eritadenin. Wie für andere Vitalpilze gilt auch für Shiitiake: Durch die individuelle Zusammensetzung der Pilze und die Tatsache, dass sie eine eigene Gattung neben den Pflanzen und Tieren bilden, ist die Zusammenstellung ihrer Substanzen in dieser Form nirgendwo sonst zu finden.

Die Extrakte des Shiitake sind Grundlage des Antikrebsmittels Lentinan in Japan, Shiitake wirkt antiviral (auch bei Hepatitis und HIV-Infektionen), vermindert die Gefahr von opportunistischen Infektionen, er ist antibakteriell wirkend bei Tonsillitis, Sinusitis und bei Karies, leberschützend, cholesterinsenkend durch den Wirkstoff Eritadenin, blutdrucksenkend, adjuvant bei Mamma-Ca, Aufbau und zur Stabilisierung der Darmflora, antiviral auch im Hinblick auf akute Infektprophylaxe bei Erkältungsgefahr! Außerdem bewirkt Shiitake positive Effekte bei Muskel- und Gelenkbeschwerden.

Auch bei Erschöpfungszuständen und Burn-out ist der Shiitake ein wertvoller Unterstützer. Er gilt in Asien als Gesundheitsbewahrer schlechthin und sollte häufig verzehrt werden. In der Makrobiotik gilt er als hochwertiger Fleischersatz. Er ist sehr eiweißreich und gleichzeitig natriumarm und stark basenbildend. Der Shiitake kann den Harnsäurespiegel unterstützend regulieren und bei Rheuma, Gicht oder Arthritis sinnvoll sein. Er kann bei Arteriosklerose, erhöhtem Cholesterinspiegel und Bluthochdruck und zum Aufbau einer gesunden Darmflora (auch in Kombination mit Hericium oder Coriolus) unterstützend eingenommen werden.

Anwendungsbereiche

  • Fettstoffwechselstörung, Hypercholseterinämie
  • Arthritis, Fibromyalgie, rheumatischer Formenkreis
  • Gicht, Rheuma
  • Bluthochdruck
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Tumorerkrankungen der Verdauungsorgane und der Leber (Lentinan)
  • Antiviral (HBV, HIV, Masern, Windpocken); antibakteriell
  • Aufbau der Darmflora
  • Bei Osteoporose
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Die Gesundheitslounge
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