Für Kraft, Ausdauer und Willensstärke

Cordyceps, auch Raupenpilz genannt (chin.: Dong Chong Xia Cao, japan.: Tochukaso), ist ein höchst wirksamer Fitmacher und sollte daher nicht abends eingenommen werden. Der Cordyceps kommt ursprünglich aus dem tibetisches Hochland und wächst heute vereinzelt auch auf den alpinen Graslandschaften Chinas sowie in einigen Provinzen Indiens. Dieser optisch untypische Pilz mit 4-10 cm hohem, länglichem Fruchtkörper, kommt in der Natur allerdings mittlerweile selten vor und entsteht durch Befall von unterirdisch lebenden Raupen. Heute wird er auf speziellen Nährstofflösungen kultiviert.

Die heute enorm hohe Nachfrage verdankt Cordyceps den Entdeckungen tibetischer Yak-Hirten. Sie stellten fest, dass jene Rinder, die sie im Hochland weiden ließen, eine deutlich höhere Widerstandskraft und Lebenserwartung hatten als anderswo gehaltene Tiere. Als Ursache wurden die winzigen Pilze ausgemacht, die zwischen den Hochlandgräsern wachsen und von den Tieren gern mitgefressen werden. Vor allem während der Brunftzeit graben sie den „Raupenpilz“aus, fressen ihn und kommen dadurch „richtig gut in Fahrt“. Diese und viele weitere Heilkräfte des Cordyceps sind in bis zu 2.000 Jahren alten chinesischen Kräuterbüchern dokumentiert. Neben den oben beschriebenen Wirkungen dient der Cordyceps allem voran der Stärkung der Lebensenergie Qi. In der Traditioniellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Pilz seit Jahrhunderten als Tonikum eingesetzt und ist auch als Aphrodisiakum bekannt.

Der Cordyceps hat eine stärkende Wirkung auf die Geschlechtsorgane und auf das bei der Fortpflanzung und dem Geschlechtstrieb beteiligte neurologische System. Die Produktion von Geschlechtshormonen wird positiv beeinflusst. Dadurch kann dieser Heilpilz bei allen Problemen im Bereich der Geschlechtsorgane eingesetzt werden.

Ebenso wie die sexuelle Aktivität, steigert der Cordyceps durch seine vorteilhafte Wirkung auf die Atmungsorgane und das Herz auch die allgemeine physische Ausdauer. Die sportliche Leistungsfähigkeit kann damit gefördert werden. Nach dem Sport wirkt der Pilz wiederum regenerierend, da sich das Muskelgewebe schneller erholt. Auch die allgemeine Leistungsfähigkeit unter starken Dauerbelastungen anderer Art kann durch den Cordyceps verbessert werden. Der Cordyceps reguliert zudem das Immunsystem – insbesondere die Aktivität der weißen Blutkörperchen, der Makrophagen und der natürlichen Killerzellen – und wirkt außerdem antibiotisch.

Der Cordyceps hat auch einen regulierenden Effekt auf die Nebenniere und deren Hormonausschüttung. In Stresssituationen kann dieser Heilpilz beruhigend wirken und die Ausschüttung der Stresshormone ausgleichen. Aus chinesischer Sicht beherbergt die Niere nämlich nicht nur unsere physische, sondern auch unsere psychische Energie. Cordyceps kann daher sehr gut gegen Depressionen eingesetzt werden, denn aus chinesischer Sicht resultieren häufige Begleiterscheinungen einer Depression wie Mangel an Willenskraft, Motivation, Angst, Sorge und ein Gefühl der Leere aus einer Nierenschwäche.

Der Heilpilz Cordyceps wirkt außerdem gegen Unregelmäßigkeiten der Herztätigkeit, stärkt das Herz und senkt sehr erfolgreich erhöhte untere Blutdruckwerte. Auch die Lunge kann durch diesen Pilz gestärkt werden. Es gibt positive Erfahrungsberichte beim Einsatz im Falle von Asthma und Lungenentzündungen. Zudem kommt es durch den Cordyceps zu einer Verbesserung der Leberfunktion sowie zu einer positiven Beeinflussung des Cholesterinspiegels. Ebenso kann in manchen Fällen von Tinnitus durch diesen Pilz eine Verbesserung erzielt werden. Die Wirkung von im Cordyceps enthaltenen Cordycepin ist vergleichbar mit dem von Antibiotika: das Wachstum von Clostridium perfringens und Clostridium paraputrificum wird verhindert, die beide die Entstehung von Krebs begünstigen können. Auch kommt nicht zu einer Zerstörung von Bifidobakterien und Laktobazillen, wie beim Einsatz von Tetrazyklin und Chloramphenicol.

Anwendungsbereiche

  • Aktivierung der Makrophagen (natürliche Killerzellen)
  • Entzündungen aller Art
  • Erschöpfung/ Müdigkeit/ CFS
  • Leistungsfähigkeit/ Ausdauer
  • Regeneration der Lungen- und Herzfunktionen/ Asthma/ COPD
  • Fibromyalgie, Multiple Sklerose, Borreliose
  • Cholesterin
  • Haarausfall
  • Unruhe, Depression
  • sexuelle Funktionsstörungen/Libido
  • Stärkung des Immunsystems

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