Viele vermeintliche Superfrüchte standen jüngst im Fokus der Komplementärmedizin, in der Hoffnung bei bestimmten Indikationen präventiv und therapiebegleitend von Nutzen sein zu können. Doch kaum eine Frucht erfüllt diese Erwartung so wie die Montmorency-Sauerkirsche und überzeugt dabei durch wissenschaftliche Objektivität. Mit ihrem breiten Spektrum an sekundären Pflanzenstoffen und einem außergewöhnlich hohen Anteil an natürlichem Melatonin gilt die Montmorency-Sauerkirsche als effektives Antioxidans, wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und schlaffördernd. Diese zentralen Wirkungsweisen der Montmorency-Sauerkirsche wurden in mehr als 50 Studien untersucht und eröffnen eine große Bandbreite therapeutischer Einsatzmöglichkeiten. So senkt die Montmorency-Sauerkirsche den Harnsäurespiegel im Blut und ihr entzündungshemmendes Potential lindert Gichtsymptome und Beschwerden bei Arthritis und Rheuma. Neben Erkrankungen diesen und anderen entzündungsassoziierten Beschwerden wirkt die Montmorency-Sauerkirsche darüber hinaus positiv auf den Cholesterinspiegel. Zu guter Letzt verbessert ihr hoher Gehalt an Melatonin die Schlafqualität und leistet so einen ganzheitlichen Beitrag zu natürlicher Gesundheit.

Montmorency bei Gicht und Harnsäure

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Montmorency-Sauerkirschen den Harnsäurespiegel im menschlichen Körper und die Produktion von Harnsäure reduzieren können, wodurch das Risiko einer Gichterkrankung gemindert wird.
So hat eine großangelegte Studie der Universität Boston nachgewiesen, dass durch den regelmäßigen Verzehr von Montmorency-Sauerkirschen das Risiko einer Gichtattacke um bis zu 35 Prozent reduziert werden kann. Noch bessere Ergebnisse von bis zu 45 Prozent konnten nach Einnahme eines Sauerkirsch-Konzentrates verzeichnet werden. Studien der Northumbria Universität konnten des Weiteren eine Reduktion der Harnsäurewerte von durchschnittlich 15%, einen Rückgang allgemeiner Entzündungsmarker sowie eine erhöhte Ausscheidung von Harnsäure über die Anregung der Nierentätigkeit feststellen.

Montmorency bei Arthritis und Rheuma

Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, wie Arthritis und Osteoarthritis, treten häufig in Verbindung mit Entzündungsprozessen im Körper auf. Montmorency-Sauerkirschen können helfen diese Entzündungen und die damit verbundenen Schmerzen zu reduzieren. Man führt diesen schmerzlindernden und entzündungshemmenden Effekt auf den hohen Gehalt an sogenannten Anthozyanen (rot-violette Pflanzenfarbstoffe) in Montmorency-Sauerkirschen zurück. Diese sind in der Lage bestimmte mit Schmerz- und Entzündungsreaktionen in Zusammenhang stehende Enzyme zu hemmen und Entzündungen bereits in ihrer Entstehung zu bekämpfen. (Weitere Infos)

Montmorency zur Verbesserung von Schlaf

Viele Menschen leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen, da Stress und unregelmäßige Schlafenszeiten die natürliche Ausschüttung des Hormons Melatonin stören. Auch das Altern ist ursächlich, da die körpereigene Produktion von Melatonin mit zunehmendem Alter abnimmt. Dabei ist Melatonin wichtig für die Regulation des menschlichen Schlaf-Wachrhythmus und ein zu niedriger Gehalt im Blut steht direkt mit Ein- und Durchschlafstörungen in Verbindung. Montmorency-Sauerkirschen stellen eine der wenigen natürlich reichhaltigen Melatoninquellen dar. Ihr Gehalt übersteigt den anderer Kirschen um das sechsfache. So konnte in Studien beobachtet werden, dass bei Personen, die Montmorency-Sauerkirschsaft zu sich genommen hatten, sowohl die Schlaftiefe, als auch die Dauer deutlich verbessert werden konnten.

 

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