Burnout, chronische Müdigkeit und Erschöpfung betreffen viele Menschen, aber manchmal stecken auch ganz andere Ursachen dahinter – möglicherweise eine chronische Infektion. Doch was ist eine chronische Infektion, wie macht sich diese bemerkbar und wie kann sie festgestellt werden?

Burnout und Depressionen – Grund ist oft die unerkannte chronische Infektion!

Experten schätzen, dass bis zu 70% der Burnout-Betroffenen unter einer unentdeckten chronischen Infektion leiden. Weiter gehen sie davon aus, dass ein hoher Teil der Population chronisch infiziert ist und nur ein kleiner Teil davon diagnostisch erfasst oder fehldiagnostiziert und therapiert wird. Eine chronische Infektion ist ein Energiefresser und schluckt 1/3 der biochemischen Energie, die der Mensch produziert. Man fühlt sich abgeschlagen, müde, Leistungsabfall bis hin zum Burnout, Schmerzen im Bereich der Gelenke, Taubheitsgefühle etc..

Musterbeispiel Borreliose: Jedes Jahr werden bis zu 500.000 Neuinfektionen durch Zecken in Deutschland verzeichnet. Tendenz steigend! Auch andere Insekten können Borrelliose übertragen. Seit neuesten Erkenntnissen gilt ebenfalls der Geschlechtsverkehr als ein weiterer gefährlicher Übertragungsweg. Eine chronische Infektion stellt sowohl diagnostisch als auch therapeutisch eine große Herausforderung dar. Leider werden sie mit ihren Multisymptombeschwerden häufig nicht als Ursache einer Erkrankung erkannt und demnach oftmals als psychosomatisch abgetan.

Was kann passieren wenn eine labormedizinische Untersuchung ausbleibt?
Dem Patienten steht, wenn er an einer chronischen bakteriellen Infektionskrankheit leidet, eine lange Leidensphase bevor. Die Symptome entwickeln sich häufig „schleichend“ über einen langen Zeitraum und werden allzu oft als normale Erscheinung des Alterns angesehen und bleiben unbehandelt.

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