Die Zitrone des Nordens – wie der Sanddorn auch bezeichnet wird – ist mit 800 mg Vitamin C auf 100 g ein echtes Powerpaket.

Auch wenn die kleine orangefarbene Beere von der Hagebutte mit 1200 mg Vitamin C auf 100 g übertroffen wird, lohnt es allemal, sich dieser kleinen Frucht zu widmen.

Der bis zu 5 Meter hohe Strauch stammt ursprünglich aus Nepal, weshalb ihm strenge, kalte Witterungen nichts anhaben können. Über China und Sibirien gelangte er schließlich nach Mecklenburg-Vorpommern und säumt die sandige Küste der Ostsee.

Doch was macht den Sanddorn so besonders?

Die ab Ende August bis Anfang Oktober reifen Früchte tragen neben dem beeindruckend hohen Gehalt an Vitamin C eine beachtliche Menge an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in Form eines Öls in sich. Außerdem wartet der Sanddorn als absolute Seltenheit in der Pflanzenwelt, mit reichlich Vitamin B12 auf. Sowohl das Öl als auch die B-Vitamine sind unerlässlich für unsere Gedächtnisfunktion und einen gut funktionierenden Hautstoffwechsel.

Wenn Du im Alltag stark gefordert bist und Deine Haut bei Nervosität zu jucken beginnt, kann eine innere Kur mit Sanddornsaft helfen. Hierfür morgens und abends einen Esslöffel puren und ungesüßten Sanddornsaft mit Gemüsesaft aufgießen und trinken. Für Kinder reicht 1 Teelöffel morgens in etwas Müsli oder Saft gegeben aus. Aufgrund des B12-Vitamingehalts ist Sanddorn bestens für Vegetarier oder Veganer geeignet.

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