Wenn ein Sportler sich in einen wichtigen Wettkampf begibt, visualisiert er vorher so oft wie möglich die Strecke, die es zu bewältigen gibt oder das Mannschaftsspiel, das es zu gewinnen gilt. Dabei nutzt er eine unserer stärksten Eigenschaften – die Vorstellungskraft!

Hast Du Dich schon einmal gedankenverloren inmitten einer stressigen Situation an einen einsamen Strand geträumt? Oder an den Lieblingssee, fernab von all dem Alltagstrubel und Stress?

Falls Du die Frage mit einem klaren Ja beantworten kannst, dann tust Du es dem erfolgreichen Sportler gleich – Gratulation! Falls nicht, dann solltest Du das Tagträumen und Deine Vorstellungskraft in jedem Fall kultivieren. Denn inzwischen belegen (zahlreiche) Studien aus der Hirnforschung, dass sich in diesen sogenannten Blaupausen unseres Gehirns, die wir unseren angespannten Nerven gönnen, Tageseindrücke auf geschickte Weise neu sortieren und verknüpfen. Die Forscher fanden weiter heraus, dass unser Gehirn die besten kreativen Prozesse mithilfe der kleinen Träumereien ins Blaue fördert.

Gönne Dir also ruhig ab und zu im Laufe des Tages einen verträumten Blick aus dem Fenster und übe regelmäßig Dein Vorstellungsvermögen. Denn das Gehirn unterscheidet nicht zwischen inneren und äußeren Bildern – beides wird als real verarbeitet und bewertet.

Wende diese Möglichkeit regelmäßig an, damit Dir die wohltuenden Filme oder Bilder, die Du in Deinem Inneren abspielst, immer leichter fallen. Sie helfen Dir dabei, leichter in den wohlverdienten Schlaf zu finden, sie können Rückenschmerzen oder andere Muskelverspannungen lösen und regulieren im günstigsten Fall selbst einen erhöhten Blutdruck.

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