Atmen nicht vergessen, lautet häufig der gut gemeinte Rat einer Kollegin oder eines Kollegen, wenn wir ängstlich vor einer neuen Herausforderung stehen oder uns von der gegenwärtigen Situation hilflos überfordert fühlen.

Doch warum ist gutes Atmen – abgesehen vom Erhalt des Lebens – so wichtig?
Zunächst einmal geschieht das Atmen ja von ganz alleine. Wir müssen uns nicht anstrengen oder es bewusst tun. Und doch nutzen wir viel zu selten das gesamte Volumen unseres Brustkorbs.

Konzentriertes Atmen hilft Dir rasch dabei, aus dem Kopf in den Körper zu gelangen und auf diese Weise den quälenden Gedanken zu entfliehen. Frei fließender Atem macht weit und überwindet ängstliche Enge. Tief Luft holen und langsames Ausatmen ist wie eine Brücke, die uns aus einer inneren Konfliktsituation heraustreten lässt und Raum für Lösungen eröffnet.

Setze Dich aufrecht hin und stelle mit Deinen Füßen einen guten Kontakt zum Boden her. Lege Deine Hände auf den Bauch, direkt unterhalb des Bauchnabels. Atme auf diese Weise fünf Mal tief in den Bauch hinein und langsam wieder aus. Nach der japanischen Zen-Lehre, befindet sich hier im unteren Bauchbereich unser Hara, die Basis für Gesundheit und Stärke.

5 Gründe für eine gute Atmung:

  • Eine ruhige Atmung schafft Raum und Weite, wo zuvor Enge und Anspannung war.
  • Sie bringt Dich mit Deinem Körper in Kontakt und hilft auf diese Weise aus emotional geladenen Gedankenschleifen.
  • Sie fördert die Verdauung durch Anheben und Senken des Zwerchfells, wobei unser Darm eine innere Massage erhält.
  • Unser Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt, wodurch unsere Fähigkeit zur Konzentration erhöht wird.
  • Der Rhythmus des Atems bringt uns in einen Zustand der inneren Balance.

 

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